Rödinghausen beantragt keine Lizenz

… aber vorerst nicht in der 3. Liga

… aber vorerst nicht in der 3. Liga

RÖDINGHAUSEN – Paukenschlag in der Regionalliga West: Der SV Rödinghausen hat heute bekannt gegeben, auf die Beantragung einer Lizenz für die 3. Liga zu verzichten.

Knackpunkt scheint vor allem das Fassungsvermögen des heimischen Wiehenstadions zu sein. In die 2011 eröffnete Arena passen derzeit nur knapp 2.500 Zuschauer, eine Spielklasse höher ist allerdings ist eine Mindestkapazität von 10.000 Plätzen vorgeschrieben.

Der vorübergehende Umzug in eines der drittligatauglichen Stadien in der Nachbarschaft komme für den aktuellen Tabellenführer nicht in Frage, wie Geschäftsführer Alexander Müller auf der Vereinswebsite mitteilte:

Heimspiele stattdessen in Bielefeld, Osnabrück oder Lotte auszutragen, ist für uns keine wirkliche Option, unsere Heimat ist hier in Rödinghausen und die Verbundenheit mit unserer Region und unseren Fans hier vor Ort ist uns sehr wichtig.

Alternative Planungen, die Kapazität zunächst einmal mittels Stahlrohrtribünen zu erhöhen, wurden trotz mehrerer eingeholter Angebote nun offenbar auch verworfen. Damit steht fest: Sollten die Ostwestfalen die Meisterschaft holen, dürften sie nicht an den Aufstiegs-Spielen gegen den Vertreter der Regionalliga Nordost teilnehmen.

Um diesen begehrten Platz kommt es nun allem Anschein nach zu einem sportlichen Dreikampf zwischen dem SC Verl, Rot-Weiß Oberhausen und Rot-Weiss Essen. Alle drei Vereine haben angekündigt, die Lizenzierungs-Unterlagen fristgerecht bis zum 2. März beim DFB einreichen zu wollen.

Ein Kommentar

  • Will mich als Oberhausener nicht beschweren,dass steigert unsere Chancen natürlich enorm. Riecht aber auch ein bisschen nach Wettbewerbsverzerung. Wer weiss wie sehr sich Rödinghausen in der Restlichen Saison nioch reinhängt?

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